|
|
Wenn wir nun Freiheit untersuchen, dann müssen wir auch untersuchen, warum Menschen sie nicht mit Leichtigkeit erreichen oder verstehen. Sie erreichen Freiheit nicht, weil ihre Aufmerksamkeit auf Barrieren fixiert ist. Sie schauen auf die Wand nicht auf den Raum zu beiden Seiten der Wand. Der Körper selbst kann als ein Organismus betrachtet werden, der Aufmerksamkeit verlangt. Jemand kann glauben, die ganze Funktion des Körpers bestehe darin, Interesse und Aufmerksamkeit zu gebieten. Er ist so interessant, dass Menschen sich nicht vorstellen können, dass direkt hinter ihnen all die Freiheit liegt, nach der sich je gesehnt wurde. Sie gehen sogar so weit, dass sie glauben, Freiheit sei nicht erstrebenswert, und dass sie sie nicht haben wollten, selbst wenn sie sie erreichen könnten. Man wird an Gefangene erinnert, die in manchen Fällen eine solche Haft-Psychose bekommen, dass sie nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis einengende Wände und beschränkte Räume haben wollen. Manuel Komroff hat einmal eine sehr ergreifende Geschichte über dieses Thema geschrieben, die Geschichte eines alten Mannes, der 25 Jahre im Gefängnis gesessen hatte, oder eine ähnlich lange Zeit, und der bei seiner Entlassung nur den kleinsten Raum im Haus seines Sohnes wollte, am glücklichsten war, wenn er auf einem gegenüberliegenden Dach jemanden sehen konnte, der wie ein Wächter aussah und selbst Gitter vor seinem Fenster anbrachte. Man könnte davon ausgehen, dass jemand, der lange Zeit im Körper gewesen ist, eventuell derart auf die Barrieren fixiert ist, die ihm vom Körper auferlegt werden, dass er sie als Person schnell wieder hinsetzt, sobald ein Praktizierender der Scientology versucht, sie zu beseitigen. Man könnte sagen, dass ein solcher Mensch eine ,Haft-Psychose hat, doch dieser Zustand lässt sich beheben.
|
|
|